Am Hof der Kurfürsten von Sachsen und Könige von Polen galt die Dresdner Kapelle als das beste Orchester Europas. In Dresden - und seiner Umgebung - schlug das Herz der musikalischen Welt. Die Anfänge der modernen Orchesterkultur sind hier zu finden. Die hochgeschätzten „Herren Virtuosen“ des „orchestra di Dresda“ glänzten mit dem „perfektesten Ensemble-Spiel“ Die Musiker, die hier angestellt waren, kamen im 18. Jahrhundert aus allen Teilen Europas und konnten sich ganz einem Instrument widmen, was damals keine Selbstverständlichkeit war. Unter ihnen waren die besten Instrumentalisten ihrer Zeit: die Oboisten Francois Le Riche und Johann Christian Richter; die Flötisten Pierre-Gabriel Buffardin und Johann Joachim Quantz; der berühmte schlesische Lautenist Silvius Leopold Weiß, der tschechische Bassist Jan Dismas Zelenka oder der Hackbrettvirtuose Pantaleon Hebenstreit, der brillante Konzertmeister und Geiger Johann Georg Pisendel. Diese Reihe lässt sich bis heute fortsetzen. Diese Musiker komponierten, für sie wurde komponiert, auch für kleine Besetzung feine Musik. Wir bringen einiges davon im Marcolinihaus augenfällig zu Gehör. Doch auch die anderen Sinne sollen nicht darben, ein guter Schluck und leichte Gaumenfreuden, liebliche Landschaft und natürlich wunderbares Wetter werden die Sinne liebkosen. Machen wir uns ein paar schöne Stunden. Camillo Marcolini als Gastgeber verbindet und vermittelt zwischen den Generationen, mitunter sogar Jahrhunderten und den verschiedenen Geschmäckern - so und nicht anders ist es von einem geschickten Diplomaten zu erwarten . Wir blicken voll Vorfreude "in dieser den Winter vertreibenden Lentzenzeit" auf ein vielfarbiges und unterhaltsames Jahr mit alten Bekannten und neuen Begegnungen. Sie sind herzlich eingeladen, illustre Damen und Herren, Sängerinnen und Sänger, Virtuosen und Compositeure des sächsischen Hofes näher kennenzulernen.

14. April 2016 19H

“Gottlob, die Sonne kehret wieder; der Frühling kommt; der sanfte Zephyr schwingt...”
Sanfte Klänge aus Garten und Hain wecken die Sinne und laden ein. Mehr ...

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19. Mai 2016
19H

Capricci a Dresda.
Das Ensemble PORTA MUSICALE spielt und lässt zu Wort kommen: Sig. Francesco Veracini, Geigenvirtuose, Komponist und Exzentriker am Dresdner Hof. Mehr ...

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16. Juni 2016 19H

Kinder, Schüler und Gelehrte.
Altnickel? Golberg? Kirnberger? Krebs? Kittel? Des am Dresdner Hof als Kapellmeister geführten J.S.Bachs Eleven und Erben.  Mehr ...

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14. Juli 2016
19H

„Am besten, man wird in die Liebe zur Musik hineingeboren. "
Solokantanten vom göttlichen Hasse für Faustina Bordoni und Joseph Schuster, Solisten am Dresdner Hof.  Mehr ...

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18. Aug 2016 19H

Geheimnisvoller Böhme.
Jan Dismas Zelenka, Bassist und Kirchencompositeur, schrieb 6 berückend schöne Sonaten für 2 Oboen mit obligatem Fagott und B.c.. Davon 2.  Mehr ...

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01. Sept 2016 19H

Elbvenedig.
Musikalische Reiseerfahrungen und fette Beute. Das Ensemble BONNE CORDE begleitet Marcolini nebst anderen Erwerbungen auf dem Weg nach Dresden.  Mehr ...

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22. Sept 2016 19H

Göttliches Continuo.
Als Begleiter - von Virtuosen wie Quantz, Buffardin und Richter - und Solist war der königl. Kammerlautenist Silvius Leopold Weiss einer der letzten Großen seiner Art. Mehr ...

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20. Okt 2016 18H

Vom elenden Hackebret zum vollständigsten Instrument.
Pantaleon Hebenstreit, Tanzlehrer, Komponist, Musiker, erfand das Pantaleon. Leider ausgestorben. Trotzdem. Mehr ...

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10. Nov 2016 18H

Was will die einsame Träne?
1844-50 lebten Robert und Clara Schumann in Dresden, eine Zeit großer Produktivität und Teilhabe am Musik- und Geistesleben der Stadt. Mehr ...

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01. Dez 2016 18H

Cantares de nochebuena.
Deutsche und spanische Weihnachtslieder, Villancicos des 16. Jhdts, für Sopran und Gitarre. Nicht zwingend für den Hof, aber bei Marcolinis? Mehr ...

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08. Dez 2016 18H

“Musik! ... o große Musik! Weihnachten für ein ganzes Leben!”
Was das Wort klar gemacht hat, muss der Ton lebendig machen, am Dresdner Hof und anderswo.  Mehr ...

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